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Datum: 09.08.2019

Fertigprodukte - Lecker. Schnell. Gesund? Nach dem Ergebnis der DONALD-Studie der Universität Bonn kommen in Familien etwa jeden dritten Tag Fertiggerichte auf den Tisch.

Die Produkte sind zeitgemäß: Da ist zum einen die wachsende Zahl an Single-Haushalten, für die sich der Aufwand des Kochens nicht lohnt. In Familien oder Partnerschaften sind immer häufiger beide Erwachsene berufstätig, wodurch wenig Zeit zum Einkaufen und Kochen bleibt. Andere wiederum können nicht kochen. So kommen in Familien etwa jeden dritten Tag Fertiggerichte auf den Tisch, so das Ergebnis der DONALD-Studie (Dortmund Nutritional and Anthropometric Longitudinally Designed) der Universität Bonn. Nahezu jedes populäre Gericht wird mittlerweile auch in Tüten und Dosen angeboten.

Fertigprodukte


Im Rahmen der DONALD-Studie wurden in 516 Fertiggerichten für Kinder insgesamt 1476 Aromastoffe und weitere Zusatzstoffe gezählt. Zwar geht von ihnen keine unmittelbare Gefahr aus; Zusatzstoffe müssen sicher sein, um verwendet werden zu dürfen. Trotzdem stehen einige im Verdacht, allergieähnliche Symptome hervorzurufen oder Krankheiten zu begünstigen. Außerdem müssen bestimmte Bevölkerungsgruppen vorsichtig mit Zusatzstoffen umgehen. Etwa 10 Prozent der erwachsenen Deutschen reagieren auf Milchzucker mit Durchfall und Blähungen. An Phenylketonurie Erkrankte müssen die Süßstoffe Aspartam (E 951) oder Aspartam-Acesulfamsalz (E 962) meiden. Für Kinder sollten Geschmacksverstärker und Aromen tabu sein, da sie das Geschmacksempfinden ein Leben lang prägen. Wer sich von klein auf an den künstlichen Geschmack von Erdbeeren gewöhnt hat, wird echtes Obst und Gemüse auch als Erwachsener als nicht süß und intensiv genug empfinden ...


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  pharmazeutische-zeitung.de | 09.08.2019

 

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