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Datum: 06.11.2019

Schonende Unkrautbekämpfung bei Arzneipflanzen Projekt „Optimech“ der Universität Bonn wird mit 1,1 Millionen Euro gefördert

Husten, Schnupfen, Heiserkeit: In der kalten Jahreszeit greifen viele gerne zu einer Tasse Tee. Heilkräuter sind aber auch außerhalb der Erkältungszeit populär. Wissenschaftler der Universität Bonn untersuchen nun, wie sich Arzneipflanzen unter Verzicht auf Herbizide und möglichst bodenschonend anbauen lassen. Das Verbundvorhaben „Optimech“ wird in den nächsten drei Jahren vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie von der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe mit rund 1,1 Millionen Euro gefördert. Die Untersuchungen finden mit Forschungspartnern in Bayern und Thüringen sowie mit Praxisbetrieben statt.

Mechanische Unkrautbekämpfung:

Spezialisten der Universität Bonn stellen auf dem Campus Klein-Altendorf den Rollstriegel Aerostar-Rotation ein, der ganzflächig über die frisch gepflanzte Versuchsfläche kämmt, um keimende Unkräuter zu entfernen. (© Foto: Hanna Blum)

 

„Die neuen Geräte zur mechanischen Unkrautbekämpfung sind angeschafft, die aktive Projektphase hat nun begonnen“, sagt Projektkoordinatorin Hanna Blum vom Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz (INRES) der Universität Bonn. Im großangelegten Verbundprojekt „Optimech“ führen die INRES-Institute für Nachwachsende Rohstoffe gemeinsam mit Agrarökologie und Organischem Landbau der Universität Bonn mechanische Konzepte mit modernen Konzepten der Unkrauterfassung und Unkrautbekämpfung zusammen. Die Versuchsbestände sind angelegt, die Unkräuter erfasst und nun auch erste Geräte zur mechanischen Unkrautbekämpfung eingesetzt ...

 

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  www.uni-bonn.de | 06.11.2019

 

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  www.gabot.de | 14.11.2019

 

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