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Datum: 22.03.2021

Zuckerzufuhr der jungen Generation liegt 70 % über den Empfehlungen Wissenschaftlerinnen der Uni Bonn werteten Ernährungsprotokolle von mehr als 1300 Kindern und Jugendlichen aus.

Kinder und Jugendliche in unserem Land nehmen fast doppelt soviel Zucker zu sich, als gut für sie wäre. Ändern können das nur gesetzliche Public-Health-Maßnahmen, meinen zwei Ernährungswissenschaftlerinnen.

 Hauptquellen für Zucker

Hauptquellen für Zucker sind laut DONALD-Studie zugesetzter Zucker und Süßigkeiten, Säfte, Milchprodukte sowie Getränke (© Foto: Colourbox)

 

Kinder und Jugendliche in Deutschland verzehren zu viel Zucker. Das berichten Ines Perrar und Privatdozentin Dr. Ute Alexy vom Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Universität Bonn. Die beiden Wissenschaftlerinnen werteten Ernährungsprotokolle von mehr als 1300 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen drei und achtzehn Jahren aus, die zwischen 1985 und 2016 an der DONALD-Langzeitstudie teilgenommen hatten. Mit einem durchschnittlichen Anteil von 17,1 % an der Tagesenergiezufuhr überstieg ihr Verzehr an freiem Zucker deutlich das von WHO und deutschen Fachgesellschaften empfohlene Maximum von 10 %.

Hauptquellen für den energiereichen Nährstoff sind laut DONALD-Studie zugesetzter Zucker und Süßigkeiten, Säfte, Milchprodukte sowie Getränke. Süße Brote, Kuchen, Zerealien und Müslis, Obst und Gemüse fallen dagegen weniger ins Gewicht. Freier Zucker, erläutern die Ernährungswissenschaftlerinnen, ist in diesem Zusammenhang Zucker, der während der Herstellung oder Zubereitung der Lebensmittel zugesetzt wird, plus natürlicher Zucker in Obst- und Gemüsesäften, Saftschorlen und Smoothies [...]

 

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  www.medical-tribune.de | 22.03.2021

 

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www.ernaehrungs-umschau.de | Heft 2/20211

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