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Bachelorstudiengänge der Landwirtschaftlichen Fakultät

Die Landwirtschaftliche Fakultät bietet die folgenden Bachelorstudiengänge an.

B.Sc. Agrarwissenschaften

Die Agrarwissenschaften beschäftigen sich mit allen Fragen rund um die Primärproduktion menschlicher und tierischer Nahrung sowie nachwachsenden Rohstoffen. Teilgebiete sind die Pflanzenwissenschaften (Pflanzenproduktion), Tierwissenschaften (Tierproduktion) und die Agrarökonomie.

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Bedingt durch seine breite Ausrichtung ist der Fachbereich Agrarwissenschaften wissenschaftlich äußerst vielschichtig. Im Zentrum steht die Herausforderung, eine bedarfsdeckende Ernährung für eine wachsende Weltbevölkerung sicherzustellen. Ziel ist die optimale Produktion sicherer und qualitativ hochwertiger Lebensmittel sowie nachwachsender Rohstoffe - bei maximal möglicher Schonung von Umwelt und Natur. Dafür werden naturwissenschaftliche, technische, ökonomische, ökologische und soziale Probleme rund um das Agrarprodukt und den ländlichen Raum (regional und weltweit) aufgriffen.
Zu Beginn des Studiums stehen vorwiegend naturwissenschaftliche und ökonomische Grundlagen auf dem Lehrplan. Darauf aufbauend erfolgt eine fachlich breite Ausbildung in den originären Bereichen der Agrarwissenschaften mit zusätzlicher Möglichkeit der Spezialisierung.

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B.Sc. Ernährungs- und Lebensmittel­wissenschaften

Der Bachelor-Studiengang Ernährungs- und Lebensmittel­wissenschaften ist ein grundlagenorientierter Studiengang, der ein vielseitiges Spektrum von Fächern in den Ernährungswissenschaften, der Lebensmitteltechnologie und der Haushaltsökonomie umfasst.

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Die Ernährungswissenschaften untersuchen mit naturwissenschaft­lichen Methoden die Vorgänge bei der Verdauung und dem Stoffwechsel besonders des Menschen. Gegenstand der Lebensmitteltechnologie ist die industrielle Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln. Ein weiterer Teilbereich befasst sich mit den ökonomischen, soziologischen sowie technischen Aspekten der Agrar- und Ernährungswirtschaft.
Dieser Studiengang stellt somit eine zentrale Schnittstelle zwischen Verbraucher bzw. Konsument, Produzent, Gesellschaft und Wirtschaft dar. Das umfangreiche und vielseitige Studium enthält daher Grundlagen der verschiedensten naturwissenschaftlichen, wirtschaftlichen und soziologischen Bereiche.

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B.Sc. Geodäsie und Geoinformation

Geodäsie handelt von der Vermessung der Welt - in globalen, regionalen und lokalen Maßstäben. Das taten im Altertum die ägyptischen Landmesser, als sie nach der alljährlichen Überflutung des Nils die Felder neu absteckten. Und das tat im Mittelalter der Navigator von Vasco da Gama, der den Seeweg nach Indien entdeckte.

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Geodäsie ist eine alte Disziplin, aber nie war sie so wertvoll wie heute. Viele sorgen sich um Klimawandel und Erderwärmung – aber wenn man wirklich wissen will, wie schnell der Meeresspiegel steigt und was das für die Zukunft der Welt bedeutet, dann geht es um wenige Millimeter im Jahr. Geodäten entwickeln Verfahren, die aus den Signalen eines weltumspannenden Systems von Satelliten (GPS) die Koordinaten ihres Standorts auf der Erde berechnen – damit sie Ihr Handy fragen können, wo die nächste Pizzeria ist, oder wie sie am schnellsten von hier nach Rom kommen. Geoinformation: das ist Information mit Raumbezug, die mit modernsten Sensoren erfasst, computergestützt verarbeitet, über das Internet verbreitet und multimedial präsentiert wird.
Von der Erfassung ist es nur ein kleiner Schritt zur Gestaltung. Wie gehen wir mit den knappen Ressourcen unserer Erde um, wie nutzen und entwickeln wir unsere Umwelt und Infrastruktur? Wenn der Strom von der stürmischen Nordsee in den sonnigen Süden gelangen soll, dann müssen dafür Trassen geplant, Eigentümer gefragt, Bürger eingebunden werden. Kommunikation und Transparenz sind angesagt, wiederum ein Handlungsfeld der Geodäten.
Geodäsie und Geoinformation ist ein moderner, attraktiver Studiengang, naturwissenschaftlich geprägt und interdisziplinär. Wie kein anderes Ingenieurfach verbindet die Geodäsie Himmel und Erde. Die Zahl der Studierenden ist überschaubar: Man kennt sich und den Professor persönlich, wird individuell betreut. Niemand geht in der Anonymität der Masse unter. Und übrigens: ein Drittel der Studierenden ist weiblich.

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