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Neuberufungen

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01.12.2021

Jun.-Prof. Dr.
Jenny Stracke

Nutztierethologie


Institut für Tierwissenschaften (ITW)

Endenicher Allee 15, 53115 Bonn

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www.itw.uni-bonn.de
 

Jenny Stracke studierte Biologie mit dem Schwerpunkt Neurobiologie und Verhalten an der Leibniz Universität Hannover und der Freien Universität Berlin. Sie absolvierte ihre Promotionsarbeit im Institut für Verhaltensphysiologie des Forschungsinstituts für Nutztierbiologie (FBN), und wurde 2018 an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock im Bereich Verhaltenskunde promoviert. Von 2016 bis 2021 war Sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover im Bereich Tierschutz und Nutztierethologie tätig und übernimmt 2021 die Juniorprofessur für Nutztierethologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Im Mittelpunkt ihrer Forschung steht das Wohlbefinden von landwirtschaftlichen Nutztieren, wobei sowohl grundlagenorientierte als auch angewandte Methoden der Nutztierethologie genutzt werden. Schwerpunkte stellen hier Bewertungsmechanismen der Tiere sowie deren Interaktion mit ihrer (künstlichen) Haltungsumwelt dar. Hier sollen mithilfe von interdisziplinären Ansätzen innovative Lösungen gefunden werden, die Haltungsumwelt für Nutztiere einerseits nachhaltig zu verbessern und andererseits auch in Hinsicht auf Wohlbefinden des Tieres zu bewerten.

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01.10.2021

Prof. Dr.
Matin Qaim

Ökonomischer und
Technologischer Wandel


Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik (ILR)
und
Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF)

Genscherallee 3, 53113 Bonn

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https://www.zef.de
 

Matin Qaim studierte Agrarwissenschaften in Bonn und Kiel und wurde 2000 an der Universität Bonn promoviert. Nach einem zweijährigen Postdoc-Aufenthalt in Berkeley, California, habilitierte er sich 2003 in Bonn und erhielt die venia legendi für das Fach Agrar- und Entwicklungsökonomik. 2004 folgte er dem Ruf auf eine Professur an der Universität Hohenheim, 2007 übernahm er den Lehrstuhl für Welternährungswirtschaft und Rurale Entwicklung an der Universität Göttingen. Seit Oktober 2021 ist er Schlegel-Professor für Ökonomischen und Technologischen Wandel an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn und Direktor am Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF).

In seiner Forschung beschäftig sich Qaim mit wirtschaftlichen und sozialen Fragen der weltweiten Ernährungssicherung, Armutsbekämpfung, nachhaltigen Ernährungssystemen und neuen Agrartechnologien. Viele seiner Projekte sind in den Ländern des globalen Südens in Afrika, Asien und Lateinamerika angesiedelt. Qaim ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Fellow der American Agricultural & Applied Economics Association (AAEA). Seit 2021 ist er President-Elect der International Association of Agricultural Economists (IAAE).

[ Antrittsvorlesung beim Dies Academicus, 1. Dezember 2021, Universität Bonn (2,5 MB) ]

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01.10.2021

Prof. Dr.
Henning Hintzsche

Lebensmittelsicherheit


Institut für Ernährungs- und Lebenmittelwissenschaften (IEL)

Nußallee 5, 53115 Bonn

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www.iel.uni-bonn.de
 

Henning Hintzsche studierte Pharmazie und ist approbierter Apotheker. Er absolvierte seine Promotionsarbeit am Lehrstuhl für Toxikologie der Universität Würzburg und anschließend einen Forschungsaufenthalt an der Jawaharlal Nehru University in Neu-Delhi. Von 2011 bis 2021 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Arbeitsgruppenleiter in Würzburg, darüber hinaus war er 2016 bis 2021 Sachgebietsleiter am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen. Zum Wintersemester 2021/22 übernimmt er die Professur für Lebensmittelsicherheit am Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Sein Forschungsschwerpunkt ist die mechanistische Untersuchung verschiedener DNA-Schäden, die eine wichtige Rolle bei der Kanzerogenese spielen. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse chromosomaler DNA-Schäden in Form von Mikrokernen. Die Entstehung dieser Schäden ist bereits gut untersucht und verstanden, das weitere Schicksal nach ihrer Bildung und damit Konsequenz und Relevanz für den Organismus ist aber weitgehend unklar. Zur Untersuchung dieser Fragen kommen mikroskopische und molekularbiologische Methoden zum Einsatz.

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01.06.2021

Prof. Dr.
Sarah Egert

Ernährungsphysiologie


Institut für Ernährungs- und Lebenmittelwissenschaften (IEL)

Nußallee 9, 53115 Bonn

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www.iel.uni-bonn.de
 

Sarah Egert studierte Oecotrophologie mit Studienschwerpunkt Ernährung und wurde 2006 an der der Universität Kiel promoviert. Von 2006 bis 2009 arbeitete sie als Postdoc im Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde der Universität Kiel. Im Jahr 2009 wechselte sie ans Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Universität Bonn. 2013 habilitierte sie und erhielt die venia legendi für das Fach Ernährungsphysiologie und Humanernährung. Von 2017 bis 2018 leitete sie den Bereich Wissenschaft der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. 2018 wurde Sarah Egert an die Universität Hohenheim auf die Professur für Ernährungswissenschaft und Diätetik berufen. Im Sommersemester 2021 kehrte sie nach Bonn zurück und leitet seitdem die Professur für Ernährungsphysiologie.

Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen die kardiometabolische Wirkung von Fettsäuren (insbesondere pflanzlicher und mariner omega-3 Fettsäuren) und Ernährungsmustern, die Bioverfügbarkeit und Wirksamkeit von sekundären Pflanzenstoffen (insbesondere Flavonoiden) und der postprandiale Stoffwechsel. Ihr methodischer Schwerpunkt liegt in der Durchführung kontrollierter Human-Ernährungsstudien an verschiedenen Probandenkollektiven (z.B. Gesunde, Personen mit Risikofaktoren für kardiovaskuläre und neurodegenerative Erkrankungen).

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